Leser stellen ihre Frage zum Projekt

Unter dem Titel „Der RRX kommt!“ hat eine Serie der Rheinischen Post (RP) in den vergangenen Wochen über das Projekt Rhein-Ruhr-Express berichtet. Den Abschluss bildete eine Leserveranstaltung, bei der NRW-Verkehrsminister Michael Groschek sowie weitere zentrale Akteure Fragen von Leserinnen und Lesern zum RRX beantworteten.

v.l.n.r.: Michael Kolle (DB Netz AG), Martin Sigmund (DB Station&Service), Michael Groschek (NRW-Verkehrsminister), Heinrich Brüggemann (DB Regio AG, Region NRW), Michael Clausecker (Rheinbahn AG), Martin Husmann (VRR), Ronald R. F. Lünser (Abellio Rail NRW) // Quelle: RHEINISCHE POST - Foto: Anne Orthen

Über einen Fragebogen konnten die Leser der RP im Vorfeld der Veranstaltung angeben, welche Aspekte sie beim RRX besonders interessieren. Rund 100 von ihnen konnten bei der Leserveranstaltung am 24. November dabei sein und ihre Fragen zum RRX stellen. Was ändert sich an den Bahnhöfen? Wie sieht es mit der Barrierefreiheit aus? Nach welchen Kriterien werden Lärmschutzmaßnahmen ergriffen? Diese und viele andere Themen kamen bei der Rheinischen Post in Düsseldorf zur Sprache. Im Themen-Podium 1 klärten Minister Groschek und Martin Husmann als Vorstandssprecher des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr sowie Michael Kolle, Projektleiter bei der DB Netz AG, über die zentralen Punkte hinsichtlich Fahrzeug, Infrastruktur und Betrieb auf. Linienführung und Betrieb bildeten den Schwerpunkt des Themen-Podiums 2 mit Heinrich Brüggemann als Vorsitzendem der Geschäftsleitung von DB Regio NRW, Martin Husmann, Ronald R. F. Lünser als Geschäftsführer der Abellio Rail NRW sowie Michael Clausecker. Der Vorstandssprecher der Rheinbahn erklärte, wie sich die Rheinbahn an die veränderten Pendlerströme im Stadtgebiet anpassen will. Themenforum 3 mit Minister Groschek sowie Michael Kolle rückte Lärmschutz und Bürgerbeteiligung in den Fokus.

Frühzeitig und transparent informieren

Die Diskussion machte deutlich, dass das wichtigste Schienenprojekt des Landes bei den Lesern der RP auf großes Interesse stößt, gerade bei Anwohnern aber auch Sorgen auslöst. Umso wichtiger ist der frühzeitige und transparente Dialog mit den Menschen, wie Minister Groschek deutlich machte: „Wir müssen die Ängste der Menschen ernst nehmen, die sich bedroht fühlen.“ Der Minister setzt dazu verstärkt auch auf die Einbindung der Bürger außerhalb der formalisierten Beteiligungsverfahren, hier sei die Deutsche Bahn ein Vorbild in Sachen Professionalität. Die Akteure wollen zudem die bisherige enge Zusammenarbeit fortsetzen, um das System Schiene zu stärken und zentrale weitere Themen voranzubringen wie die Tarifgestaltung oder die bessere Verknüpfung mit dem kommunalen Nahverkehr sowie anderen Verkehrsangeboten in den Städten.

Serie in der Rheinischen Post

Im Vorfeld der Leserveranstaltung hatte die Rheinische Post den RRX mit einer mehrwöchigen Serie thematisiert. Unter dem Titel „Der RRX kommt!“ berichtete die Zeitung über verschiedene Facetten des Großprojekts – von der Planung über die Fahrzeuge bis hin zu den Erwartungen der Pendler. Zusätzlich stellte eine Sonderbeilage das Vorhaben auf einen Blick vor. Ein eigener Kanal auf rp-online.de bereitete die Informationen im Netz auf.

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